Bluetooth im Flugzeug | Regeln für Kopfhörer und Co.

Zuletzt aktualisiert: 15. Dezember 2019

Bluetooth im Flugzeug—verboten oder Ausnahme? Wer viel fliegt kennt sicher die Durchsage „elektronische Geräte bitte in den Flugmodus versetzen“. Kontrolliert wird das kaum noch. Doch auch wenn die Richtlinien in der Luftfahrt immer lockerer werden, kommen manche Airlines nur langsam hinterher.

Was viele nicht wissen: Bluetooth gehört nicht zu den im Flugzeugmodus gesperrten Drahtlosen-Verbindungen. Somit erlauben die meisten großen Airlines wie die Lufthansa, Ryanair, easyJet und Eurowings das Nutzen von Bluetooth-Geräten im Flugzeug. Aber Achtung: Jede Airline hat bei der Regelung von Bluetooth-Geräten ihre eigenen Richtlinien—so ist das Nutzen von Bluetooth nicht immer während des gesamten Fluges erlaubt.

Bluetooth im Flugzeug: Das erlauben die Airlines

Schon in 2016 haben die Verkäufe von Bluetooth-Kopfhörern die Kabel-Variante geschlagen. Doch wie so oft brauchen die Airlines lange, um sich im ganzen Vorschriften-Wirrwarr der „neuen“ Technik anzupassen.

Demnach Spalten sich die Richtlinien der Fluggesellschaften, wenn es um das Nutzen von Bluetooth-Geräten im Flugzeug geht. Manche Airlines wie die Lufthansa erlauben die Nutzung von Bluetooth schon seit einigen Jahren, während andere Airlines keine einheitlichen Regeln vorweisen können oder Bluetooth sogar komplett verbieten.

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So Regeln die verschiedenen Airlines die Nutzung von Bluetooth-Geräten

Nicht jede Airline, die das Nutzen von Bluetooth-Geräten im Flugzeug erlaubt, erlaubt dies auch uneingeschränkt. Das sind die Richtlinien der wichtigsten Airlines:

  • Lufthansa (offizielle Website) — die Nutzung von Bluetooth ist während des gesamten Fluges erlaubt
  • Ryanair (Twitter) — das Nutzen von Bluetooth-Geräten ist bis auf Start und Landung während des gesamten Fluges erlaubt
  • Eurowings (offizielle Website) — die Nutzung von Bluetooth ist während des gesamten Fluges erlaubt
  • easyJet (offizielle Website) — das Nutzen von Bluetooth-Geräten ist bis auf Start, Landung und Taxiing (Rollen) während des gesamten Fluges erlaubt
  • Wizz Air (Twitter) — die Nutzung von Bluetooth ist während des gesamten Fluges erlaubt, solange der Flugmodus eingeschaltet bleibt
  • Condor (offizielle Website) — das Nutzen von Bluetooth-Geräten ist bis auf Start und Landung während des gesamten Fluges erlaubt
  • TUIfly (offizielle Website) — das Nutzen von Bluetooth-Geräten ist in allen Flugphasen gestattet
  • Swiss (offizielle Website) — die Nutzung von Bluetooth ist während des gesamten Fluges erlaubt
  • Emirates (offizielle Website) — die Nutzung von Bluetooth ist während des gesamten Fluges erlaubt, solange der Flugmodus eingeschaltet bleibt
  • Austrian Airlines (Twitter) — die Nutzung von Bluetooth-Kopfhörern ist während des Fluges erlaubt

Insgesamt ist ein klarer Trend erkennbar: Die meisten Airlines erlauben die Nutzung von Bluetooth an Bord der Maschine. Nur selten wird die Verwendung noch eingeschränkt.

So war TUIfly vor kurzem noch ein Außenseiter: Bis zum 15.12.2019 war die Nutzung von Bluetooth an Bord aller TUIfly Maschinen ausdrücklich untersagt.

Warum? Änderungen in der Luftfahrt sind teuer. Jede Änderung fordert eine lange Schlange von Tests unter strengen Vorschriften. Demnach sind wir froh, dass mittlerweile alle hier genannten Airlines Bluetooth erlauben.

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Regeln und Hinweise für verschiedene Bluetooth-Geräte

Neben den allgemeinen Richtlinien für das Nutzen von Bluetooth an Bord es Flugzeuges gibt es vereinzelt weitere Dinge, die man beachten sollte.

Zusätzliche Vorschriften für Bluetooth-Kopfhörer im Flugzeug

Normalerweise gibt es bei Bluetooth-Kopfhörern nichts Besonderes zu beachten.

Lediglich bei besonders großen On-Ear oder Over-Ear Modellen könntest Du dazu aufgefordert werden, diese während des Start- und Landevorgangs wegzupacken.

Grund dafür sind die Sicherheitsvorschriften. Große und schwere Geräte werden deswegen ungern bei Start und Landung der Maschine gesehen.

Vorschriften für Bluetooth-Lautsprecher im Flugzeug bzw. Handgepäck

Natürlich solltest Du keine Musik über Lautsprecher im Flugzeug hören.

Ob Deine Lautsprecher allerdings überhaupt mit ins Handgepäck dürfen, entscheidet die Größe des eingebauten Akkus. Demnach gelten für Bluetooth-Lautsprecher die gleichen Richtlinien wie für Powerbanks: max. 100 Wh oder 26.000 mAh Kapazität sind erlaubt.

Welche Kapazität eine Musikbox hat, findet man meisten nur auf der Herstellerseite oder in den mitgelieferten Papieren. Generell sind alle mehr oder weniger „handlichen“ Lautsprecher im Handgepäck erlaubt—die meisten verkauften Bluetooth-Lautsprecher sind deutlich unter der Grenze von 26.000 mAh:

  • Anker SoundCore 2 — 5.200 mAh
  • Enacfire SoundBar Mini — 4.400 mAh
  • Bose SoundLink Mini 2 / Bose SoundLink Revolve— 2300 mAh / 4820 mAh
  • JBL Flip 4, JBL Flip Essential / JBL Flip 5 — 3000 mAh / 4800 mAh
  • JBL Charge 3 / JBL Charge 4 — 6000 mAh / 7500 mAh
  • JBL Xtreme, JBL Xtreme 2, JBL PartyBox 300 — 10.000 mAh
  • JBL Boombox — 20.000 mAh

Zusammengefasst: Praktisch jeder Bluetooth-Lautsprecher ist im Handgepäck bzw. Flugzeug erlaubt. Generell geht Dir als Erstes der Platz im Handgepäck-Koffer aus, bevor Deine Musikbox die max. erlaubte Kapazität überschreitet.

Achtung: Falls Dein Lautsprecher zusätzlich als Energiequelle (bzw. Powerbank) genutzt werden kann, gilt diese als Ersatzbatterie und darf nur im Handgepäck befördert werden. Die Mitnahme von Ersatzbatterien und Powerbanks im Aufgabegepäck ist nicht erlaubt.

Tipp: Nur wenige Bluetooth-Lautsprecher haben ablesbare Kapazitätsangaben. D.h. im Zweifelsfall müssen die Sicherheitsbeamten am Flughafen online recherchieren, welche Kapazität Deine Box wirklich aufweist. Um das zu vermeiden, kannst Du entweder die Bedienungsanleitung mitnehmen, in der eine Angabe gegeben wird oder die relevante Onlineseite des Herstellers bereithalten.

JBL flip 4 erlaubt im Handgepäck
die JBL Flip 4 ist mit 3000 mAh Kapazität noch weit unter der für das Handgepäck zugelassenen Höchstgrenze von 26.000 mAh

Smartwatches und Fitness-Tracker wie Fitbit, Garmin, Yamay,…

Für Smartwatches und Fitness-Tracker gibt es keine besonderen Richtlinien. Allerdings solltest Du wissen, wie Du diese in den Flugmodus versetzt (bzw. die Bluetooth Verbindung trennst), insofern Deine Airline das verlangt. Hier findest Du die Anleitungen für einige der bekanntesten Hersteller:

  • Garmin (bsp. fēnix) — kein Flugmodus, aber Bluetooth ausschalten möglich
  • Fitbit — kein Flugmodus, kein Bluetooth Switch, nur ganz ausschalten möglich
  • Apple Watch — Flugmodus möglich
  • Yamay — kein Flugmodus, kein Bluetooth Switch, nur ganz ausschalten möglich

Tastaturen, Maus und Co.

Relativ große Geräte wie Tastaturen sollten bei Start- und Landevorgang sicher verstaut werden.

Bluetooth lässt sich bei Geräten wie Maus und Tastatur generell nicht einzeln ausschalten—hier hilft nur das Ausschalten des gesamten Gerätes.

Die meisten Bluetooth-Mäuse und Tastaturen verfügen dazu über einen Ein- bzw. Ausschalter. Sollte dieser nicht vorhanden sein, hilft nur das Entfernen des Akkus.

Besondere Vorschriften während Start- und Landung

Die meisten Airlines verlangen schwere und sperrige Geräte während Start, Landung und Turbulenzen auszuschalten und sicher zu verstauen.

Demnach müssen in diesen Flugphasen Geräte wie Notebook und Tablet weggelegt werden.

Wie groß so ein Gerät sein darf, bis es verstaut werden muss, entscheidet das Flugpersonal generell auf Augenmaß.

So gilt die Regel bei der Lufthansa für alle Geräte, die über 1 kg wiegen.

Bluetooth Verbindung: Was ist mit dem Flugmodus?

Die meisten Geräte erlauben das Nutzen von Bluetooth, auch während der Flugmodus aktiviert ist. Auch WLAN oder GPS können während des Flugzeugmodus genutzt werden.

Im Flugmodus werden alle Drahtlosfunktionen gemäß den Bestimmungen der Airlines abgeschaltet. Die meisten Geräte ermöglichen aber das Wiedereinschalten von Funktionen wie Bluetooth, WLAN, GPS und NFC. Lediglich Mobilfunkverbindungen können im Flugmodus nicht wieder eingeschalter werden.

Was Du letztendlich im Flugzeug nutzen darfst, ist wie immer von der Airline abhängig. Dabei bleibt das Einschalten des Flugzeugmodus weiterhin bei den meisten Airlines Pflicht—wobei Bluetooth, WLAN und Co. auch im Flugzeug verwendet werden dürfen.

Weshalb ist der Flugzeugmodus überhaupt noch nötig?

Insgesamt stellt der Flugzeugmodus sicher, dass keine Mobilfunkverbindungen mit dem Funk der Piloten im Cockpit interferieren.

Demnach können Signale in den Kopfhörern der Piloten unschöne Störgeräusche hervorrufen—vergleichbar mit den Störgeräuschen in den eigenen Kopfhörern oder der heimischen Musikanlage, wenn ein Anruf eingeht.

Damit das passieren kann, muss man allerdings sehr weit vorne im Flugzeug sitzen. So berichten Piloten, dass Störgeräusche, wenn überhaupt, meistens durch versehentlich nicht in den Flugmodus versetze Smartphones der eigenen Crew-Mitglieder erzeugt werden.

Neben den Störgeräuschen von Mobilfunkverbindungen gehen dahingegen keine Gefahren von Verbindungen der Mobilgeräte aus.

Einige Airlines, wie z.B. die Lufthansa, fordern das Einschalten des Flugmodus nur noch bei Start- und Landung des Flugzeuges. Allerdings ist das eher ein Einzellfall—die meisten Airlines fordern das Einschalten des Flugmodus während des gesamten Fluges.

Doch auch wenn die Airlines den Flugmodus in Zukunft nicht mehr verpflichten sollten, sinnvoll ist dieser trotzdem. Denn Empfang gibt es in Reiseflughöhe nicht—ohne Flugmodus versuchen sich Smartphones immer wieder mit Funkmasten zu verbinden, jedoch ohne Erfolg. Somit spart der Flugmodus während des Fluges eine Menge Akku.

Bluetooth im Flugmodus: So wirds aktiviert

Sobald Du den Flugmodus auf einem Deiner Endgeräte wie z.B. dem Smartphone aktivierst, werden alle Drahtlosen-Verbindungen gemäß den Richtlinien der Fluggesellschaften abgeschaltet.

Was genau ausgeschaltet wird, ist vom Hersteller abhängig. Meistens werden Mobilfunk, Bluetooth und WLAN deaktiviert. Die GPS und NFC Einstellungen werden dahingegen nicht geändert.

Generell kannst Du bei allen Geräten Bluetooth wieder genauso einschalten, wie Du es gewohnt bist—der Flugmodus schaltet die Verbindung lediglich aus.

Aktivieren bei IOS (Apple Geräte wie iPhone und iPad)

Um bei iPhone, iPad oder iPod Bluetooth im Flugmodus zu aktivieren, öffne auf dem Home-Bildschirm das Kontrollzentrum und tippe auf das ausgeschaltete Bluetooth-Zeichen ( ). Alternativ kannst Du auch „Einstellungen“ > „Bluetooth“ wählen. Sollte das nicht funktionieren, findest Du die aktuelle Anleitung bei apple.com.

iPhone, iPad und iPod merken sich Deine Einstellungen im Flugmodus. D.h., wenn Du Bluetooth oder WLAN im Flugmodus verwendest, werden die Funktionen bei der nächsten Verwendung des Flugmodus wieder aktiviert. Es sei denn, Du deaktivierst die Einstellungen wieder im Flugmodus.

Aktivieren bei Android (Samsung, HTC, LG, Sony,…)

Das Aktivieren von Bluetooth im Flugmodus bei Androidgeräten kann je nach Hersteller variieren.

Bei den meisten Geräten reicht ein Öffnen der Statusleiste und das Antippen des Bluetooth-Zeichens ( ). Die Statusleiste öffnest Du, indem Du auf einen beliebigen Bildschirm von oben (ganz oben) nach unten wischst.

Was bei jedem Android-Gerät funktionieren sollte:

  1. Öffne die App „Einstellungen“
  2. Tippe auf „Verbundene Gräte“ > „Verbindungseinstellungen“ > „Bluetooth“ — Sollte „Verbindungseinstellungen“ nicht angezeigt werden, gehe über zu Schritt 3.
  3. Aktiviere Bluetooth

Eine immer aktuelle Vorgehensweise findest Du beim Support von Google.

Aktivieren bei Notebooks und anderen Geräten

Da der Flugmodus hauptsächlich Mobilfunkverbindungen trennen soll, besitzen viele Geräte keinen speziellen Flugmodus.

Doch auch wenn Dein Gerät einen Flugmodus besitzen sollte, ist es oft von Hersteller und Softwareversion abhängig, ob Bluetooth im Flugmodus genutzt werden kann. Im Zweifel bleibt also nur das selber Austesten.

Hier sind die Anleitungen für das Herstellen von Bluetooth-Verbindungen bekannter Geräte bzw. Betriebssysteme:

Häufig gestellte Fragen

Bluetooth Kopfhörer mit In-flight Entertainment benutzen

Ohne zusätzlichen Adapter ist es generell nicht möglich, seine Bluetooth-Kopfhörer im Flugzeug mit den In-flight Entertainment System zu verbinden. Dazu brauchst Du einen „Bluetooth Airline Adapter“. Dieser muss:

  • einen integrierten Akku aufweisen (sonst muss dieser durchgehend mit Strom versorgt werden, z.B. durch eine Powerbank)
  • eine Bluetooth zu 3,5 mm Klinke Verbindung ermöglichen
  • eine Bluetooth zu Dual-Klinkenstecker Verbindung ermöglichen

Abhängig vom Flugzeugtyp brauchst Du somit den normalen 3,5 mm Klinkenstecker oder einen Dual-Klinkenstecker (vor allem bei älteren Flugzeugmodellen).

Dazu nutze ich z.B. den Anker Soundsync in Verbindung mit den nächstbesten Airline Adapter, den ich bei Amazon finden konnte. Wobei jeder Bluetooth-Adapter infrage kommt, solange dieser auch einen integrierten Akku besitzt.

Sollten Deine Bluetooth Kopfhörer bereits über eine alternative Kabelverbindung verfügen, brauchst Du nur den günstigen Airline Adapter.

Nicht zu empfehlen sind Geräte, die Bluetooth direkt auf einen Dual-Klinkenstecker übertragen. Die Verbindung wird mit den Jahren immer seltener und Adapter für Dual-Klinke auf normale Klinke gibt es so gut wie gar nicht.

Dualklinken Adapter fürs Flugzeug
Airline Adapter: von Klinke (das Kabel) auf Dual-Klinke (der Doppelstecker)

Noise Cancelling Kopfhörer im Flugzeug: Lohnt es sich wirklich? — persönliche Erfahrung

Noise Cancelling Kopfhörer nehmen die Umgebungsgeräusche wahr, invertieren diese und spielen Deine Musik mit den invertierten Geräuschen ab. Das Ergebnis: Du hörst Deine Musik ohne Umgebungsgeräusche—die invertierten Geräusche heben diese nämlich auf.

Somit „dämpfen“ Noise Cancelling Kopfhörer Umgebungsgeräusche oft sogar besser, als dicke Lärmschutzkopfhörer oder Ohrenstöpsel. Voraussetzung: Die Umgebungsgeräusche sind monoton—also wie im Flugzeug oder z.B. in der Bahn.

Da Noise Cancelling Strom braucht, sind fast alle Noise Cancelling Kopfhörer Bluetooth Kopfhörer mit eingebautem Akku. Hier meine Tipps, worauf man beim Kauf von Noise Cancelling Kopfhörern achten sollte:

  • mindestens 10 Stunden Akkulaufzeit (das deckt die meisten Flüge ab—der längste Flug der Welt dauert allerdings bis zu 19 Stunden)—benutze im Zweifel eine Powerbank, statt die Akkulaufzeit zum K.O.-Kriterium zu machen
  • sollte auch über Audio-Kabel nutzbar sein (das spart den Bluetooth-Adapter und ermöglicht das Hören von Musik bei leerem Akku, sowie das Nutzen der Kopfhörer bei Airlines, die Bluetooth verbieten)
  • der Hersteller sollte Ersatzteile anbieten (vor allem die Ohrmuscheln müssen bei häufiger Nutzung öfters mal ausgetauscht werden—auch ein Service zum Austauschen des Akkus ist bei hochwertigen Kopfhörern wünschenswert)

Besonders der letzte Punkt hat mich bei meinen alten Bose Kopfhörern enttäuscht—Bose wollte für den Austausch des verbrauchten Akkus 285 € (das entspricht mehr als den Neupreis der Kopfhörer). Somit sind die Kopfhörer nur für die Leute etwas, die sich alle paar Jahre neue kaufen, oder nicht täglich Musik hören.

Aus dem Grund bin ich zurück zu Beyerdynamics gewechselt (mit den Beyerdynamic Lagoon). Hier hätte ein Batterietausch unter 35 Euro gekostet. Zudem ist der Sound sogar besser. Win-Win.

Die Kopfhörer im Titelbild sind übrigens die Sony WH-1000XM3. Das sind nicht meine, ich fand das Bild einfach nur gut 🙂

Fazit

Wer seine Kopfhörer oder Bluetooth-Geräte im Flieger verwenden will, muss sich kaum noch Sorgen machen. Nur wenige Airlines verbieten Bluetooth noch komplett.

Für den Fall der Fälle sollte man jedoch einen Backup-Plan haben. Nichts ist nerviger als mehrere Stunden Flug ohne Musik, Hörbücher oder Podcasts, die man sich gerade für die Flugzeit heruntergeladen hat.

Viele Kopfhörer bieten die Möglichkeit, neben Bluetooth auch über normales Kabel verwendet zu werden. Sollte das nicht möglich sein, hilft vielleicht etwas schummeln weiter: Ein unter die Ohrmuschel geklemmtes Kabel lässt den Anschein erwecken, dass Deine Kopfhörer normale Kabel-Kopfhörer sind. Das normale Smartphone-Ladekabel sollte genügen.

Lass Dich aber nicht erwischen—die Flugbegleiter sitzen immer am längeren Hebel. Immerhin müssen diese auch nur die Regeln durchsetzen, die vom Management verlangt werden.

Was sind Deine Erfahrungen mit Bluetooth-Geräten im Flugzeug? Gab es Probleme?

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